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Aber selbst die wirklich Großen der Geistesgeschichte müssen damit leben, dass die Nachwelt ihr Werk unter anderen Prioritäten würdigt als jenen, die sie selbst gern gesehen hätten. Aristoteles steht mit diesem Schicksal nicht allein: Newton hielt seine theologischen Forschungen für wichtiger als seine Beiträge zur Mathematik und Physik, Goethe erachtete seine Farbenlehre als seine eigentliche Großtat. Die Nachwelt hat sich auch dort jeweils die Freiheit genommen, dies anders zu sehen.
(Norbert Froese, Logik und Methodik in der Antike)

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Exkurs über Kneipengänger PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Yalcin Can   
Donnerstag, den 06. August 2009 um 07:25 Uhr
In jeder noch so kleinen Stadt gibt es in der Regel eine Kneipe, wo sich die Menschen der unterschiedlichsten Schichten treffen, um miteinander zu trinken und zu plaudern. Auch wenn sich die Menschen selber, die in eine Kneipe, Bar, Cafe oder x gehen, nicht so viele Gedanken darüber machen, was der genaue Grund dafür ist, dass sie es doch tun, gibt es Sozialphilosophen, die sich genau mit solchen Alltagsphänomenen auseinandersetzen. Georg Simmel ist meiner Meinung nach der Aristoteles der Soziologie. Seine Herangehensweise an Alltagsphänomene ist sehr lehrreich und interessant. ich werde versuchen, mit seiner Methode Themen aufzugreifen, die für viele Alltags- und Stammtischphilosophen von bedeutung sind.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. August 2009 um 09:44 Uhr
 

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