Lieblingszitate

Es ist Unsinn, sagt die Vernunft.  Es ist Unglück, sagt die Berechnung. Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst. Es ist aussichtslos, sagt die Einsicht. 
Es ist lächerlich, sagt der Stolz. Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht. Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung.  Es ist was es ist, sagt die Liebe.
(Erich Fried, 1921-1988, Es ist was es ist)

Pyrrhon PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Yalcin Can   
Freitag, den 31. Juli 2009 um 10:49 Uhr
Pyrrhon von Elis gründete die Schule der älteren Skepsis und führte dadurch den Skeptizismus in die griechische Philosophie ein. Er war Schüler der griechischen Philosophen Anaxarchus und Demokrit. Alexander den Grossen begleitete er auf seinen Feldzügen nach Asien und lernte die Lehren der persischen Magier und der indischen Brahmenen kennen. Den größten Teil seines Lebens lebte er zurückgezogen. Seine Lehren sind durch die Schriften seines Schülers Timon von Philius bekannt. Die Grundthese seiner Philosophie war, dass das wahre Wesen der Dinge niemals verstanden werden kann. Die dem wahren Philosophen angemessene Geisteshaltung sei Urteilsenthaltung. Nur in dieser Einstellung lägen geistige Ruhe und seelischer Frieden (ataraxia), die die höchsten Werte des Menschen seien.
 

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