| Arten von Gleichnissen |
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| Geschrieben von: Yalcin Can |
| Sonntag, 26. Juli 2009 um 21:09 |
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Vorläufiges Beispieltext:
Mit Gleichnissen versuchen nicht nur Philosophen abstrakte Sachverhalte auf eine metaphorische Art und Weise zu lösen, die sich mit den normalen Mitteln der Sprache nicht klären lassen. Gleichnisse sind kürzere Texte, die einen komplexen Sachverhalt bildhaft abbilden. Man unterscheidet zwei Textebenen: die Ebene des Gesagten und die Ebene des Gemeinten. Im Gegensatz zur Parabel muss im Gleichnis die Sachebene nicht durch den Leser erschlossen werden, weil sie direkt im Text parallel zur Bildebene genannt wird. Der Leser wird zum Nachdenken animiert, weil er sich Gedanken darüber machen muss, was der Autor des Gleichnisses eigentlich meint. In jedem Gleichnis ist sozusagen eine geheime Nachricht verborgen, die man zu entschlüsseln hat. Nun gibt es verschiedene Arten von Gleichnissen: - Allegorie (Böse Weingärtner, …) - Parabel - Bildrede (Gleichnis vom Senfkorn …) - Beispielerzählung (Der barmherzige Samariter) -
Das Höhlengleichnis von Platon (427 – 347 v. Chr.) aus dem siebten Buch seiner Politeia ist eines der bekanntesten Gleichnisse in der Philosophie. Das Höhlengleichnis dient bis heute als Standardlehrbeispiel zur Einführung in die theoretische Philosophie. Platons Lehrer Sokrates verdeutlicht im Gleichnis seinem Gesprächspartner den Bildungsweg des Philosophen. Eingebettet ist dieses Gleichnis in die Frage nach dem Wesen des Guten und in den Kontext der beiden vorhergehenden Gleichnisse (Donnengleichnis, Liniengleichnis), die beide das Verständnis des Höhlengleichnisses vorbereiten. Siehe (http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlengleichnis)
Bernhard H. F. TaureckMetaphern und Gleichnisse in der PhilosophieVersuch einer kritischen Ikonologie der Philosophie |


